Mondphase
Die Mondphase beschreibt den Beleuchtungsgrad des Mondes von der Erde aus gesehen – von Neumond über zunehmenden Mond und Vollmond bis zum abnehmenden Mond. Astronomisch entspricht sie dem Winkel zwischen Sonne und Mond.
Der Mond leuchtet nicht selbst; wir sehen den von der Sonne beschienenen Teil seiner Oberfläche. Beim Neumond steht der Mond in Konjunktion mit der Sonne (0° Winkelabstand) und wendet uns seine unbeleuchtete Seite zu; beim Vollmond steht er in Opposition (180°) und ist voll beleuchtet. Dazwischen liegen die Viertel bei 90°. Ein voller Zyklus – die Lunation – dauert etwa 29,5 Tage.
Die Astrologie liest den Mondzyklus als Rhythmus von Beginnen und Vollenden: Der Neumond gilt als Moment des Anfangs und der Intention, der Vollmond als Kulmination und Sichtbarwerden, die abnehmende Phase als Zeit des Loslassens. Zusätzlich wird jede Lunation im Tierkreiszeichen gedeutet, in dem Neu- oder Vollmond stattfinden.
Die Mondphase ist weltweit derselbe astronomische Winkelzustand, auch wenn Beobachtungszeit und Sichtbarkeit vom Ort abhängen. Sie ist nicht dasselbe wie das Mondzeichen. Leitstern leitet aus der Phase keine gesundheitliche Wirkung oder medizinische Empfehlung ab.
So verwenden wir den Begriff
Leitstern berechnet Mondphase und Mondposition. Eine astrologische Zuordnung wird getrennt als Tradition gekennzeichnet und nicht als Regel oder Wirkung ausgegeben.
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