Mondzeichen
Das Mondzeichen ist das Tierkreiszeichen, in dem der Mond zum Geburtszeitpunkt stand. An Tagen mit Zeichenwechsel entscheidet die genaue Geburtszeit.
Der Mond ist der schnellste Himmelskörper der Astrologie: Er durchläuft den gesamten Tierkreis in rund 27,3 Tagen und wechselt das Zeichen etwa alle zweieinhalb Tage. Deshalb reicht das Geburtsdatum nicht immer aus, um das Mondzeichen sicher zu bestimmen – wechselt der Mond am Geburtstag das Zeichen, entscheidet die Uhrzeit. Berechnet wird es wie jede Planetenposition aus Ephemeriden.
In der astrologischen Tradition wird das Mondzeichen mit Gefühlsausdruck, Geborgenheit und spontanen Reaktionen verbunden. Die klassische Gegenüberstellung ordnet der Sonne den Selbstausdruck und dem Mond Bedürfnisse und Reaktionen zu. Das ist ein überliefertes Deutungsmodell, keine psychologische Feststellung über eine Person.
Das Mondzeichen ist nicht zu verwechseln mit der Mondphase (Neumond, Vollmond etc.) – das eine ist die Position im Tierkreis, das andere der Winkel zwischen Sonne und Mond. Beides zusammen ergibt erst das vollständige Bild des Geburtsmondes.
So verwenden wir den Begriff
Leitstern berechnet das Mondzeichen aus astronomischen Positionen. An Wechseltagen zeigt der öffentliche Rechner beide möglichen Zeichen, solange keine Geburtszeit vorliegt.
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