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Astrologie

Transit

Ein Transit ist in der Astrologie die Position eines laufenden Planeten im Verhältnis zu einem Punkt des Geburtshoroskops. Dafür werden beide ekliptikalen Längen und ihr Winkelabstand verglichen.

Das Geburtshoroskop (Radix) ist eine eingefrorene Momentaufnahme des Himmels zum Geburtszeitpunkt. Die Planeten laufen danach natürlich weiter – und wenn ein laufender Planet eine exakte Winkelbeziehung (einen Aspekt) zu einem Punkt des Radix bildet, spricht man von einem Transit. Beispiel: Steht der laufende Saturn heute genau dort, wo bei der Geburt die Sonne stand, ist das ein Saturn-Transit über die Radix-Sonne.

Berechnet werden Transite rein geometrisch: Man vergleicht die heutigen Ephemeriden-Positionen mit den Radix-Positionen und prüft, welche Winkel (Konjunktion, Sextil, Quadrat, Trigon, Opposition) innerhalb einer kleinen Toleranz – dem Orb – exakt werden. Schnelle Himmelskörper wie der Mond bilden täglich mehrere Transite, langsame wie Saturn oder Pluto nur alle paar Jahre.

Ein Transit ist keine Vorhersage eines Ereignisses. Die astrologische Tradition liest ihn als Zeitqualität oder Themenstellung; astronomisch ist er schlicht eine messbare Winkelbeziehung zwischen zwei Zeitpunkten – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Bei Leitstern

So verwenden wir den Begriff

Leitstern berechnet Transite täglich gegen das Radix. In der Tagesauswahl werden enge Aspekte bevorzugt; der angezeigte Orb macht die verwendete Abweichung nachvollziehbar.

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